21. August 2020

«Liquid Hiking passt perfekt zu den Werten von ti&m»

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Thomas Loser und Patrizio Brantschen haben sich entschlossen, gemeinsam den Bernina Trek zu begehen. Dabei werden sie in sieben Tagen mehr als 13'000 Höhenmeter bewältigen und eine atemberaubende Natur erleben. Im Interview sagen sie, wie sie auf diese Idee kamen, warum das Projekt unter dem Motto «Liquid Hiking» sehr gut zu ti&m passt und was sie mit dem Projekt erreichen wollen.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, gemeinsam den Bernina Trek zu gehen?

Patrizio Brantschen: Thomas ist auf dem X-Mas-Event von ti&m auf mich zugekommen. Er hat mir von seiner Idee berichtet, unbedingt einmal den Bernina-Trek machen zu wollen. Da ich auch eine Leidenschaft für die Berg habe, hat es mich sofort in den Bann gezogen und ich habe zugestimmt.

Thomas Loser: Ich habe vor ein paar Jahren ein Foto von diesem Trek gesehen, weil ein Kollege eine Etappe gegangen ist. Daraufhin ist mein Interesse an diese Weitwanderung entstanden. Den letzten Ruck gab es dann, als ti&m wieder nach einem spannenden Projekt gesucht hat, wie die Mongol Rally im vergangenen Jahr von Julio und Andrea. Denn unser Projekt unter dem Titel «Liquid Hiking» passt sehr gut zu den Werten von ti&m.

 

Kannst Du das etwas ausführen? Wie passen die Werte von ti&m mit Eurem Projekt zusammen?

Patrizio: Für mich ist es vor allem ein Ausdruck von ti&m liquid working. Ich habe im Sommer auch mein Pensum reduziert, damit ich mehrere Touren unternehmen konnte. So habe ich die Zeit in meine Hobbys investiert und war oft in der freien Natur unterwegs.

Thomas: Für mich spiegeln sich auch die sechs ti&m-Werte in dem Projekt wider. Diese sind: Agilität, Unternehmertum, Swissness, Talent, Mut zur Innovation und natürlich Leidenschaft. Ohne Agilität kann eine solche Tour nicht gemacht werden, es kann sich immer schnell etwas ändern und innovative Lösungen sind gefragt. Unsere Leidenschaft gehört den Bergen und wir haben den Mut, eine neue wie auch sehr anspruchsvolle Strecke zu bewältigen. Bei Unternehmertum stellt sich die Frage, was man wirklich benötigt, um ein Ziel zu erreichen. Und es gibt wohl kaum einen Sport, der mehr für die Schweiz steht als das Wandern. So kann man jeden Wert mit der Wanderung in Verbindung bringen, was ich wirklich schön finde.

 

Habt Ihr vorher schon gemeinsame Wanderungen unternommen?

Thomas: Nein, bisher noch nicht. Ausser eine zweitägige Probewanderung vor ein paar Tagen.

Patrizio: Wir haben uns bisher nur häufig über unsere Wanderungen ausgetauscht und gegenseitig Bilder geteilt. Dies ist unser erstes gemeinsames Abenteuer. 
 

Impressionen von der Probewanderung

 

Wandern für den guten Zweck

Den Trip nutzen Thomas und Patrizio auch, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Damit unterstützen sie die Arbeit der Organisation «Flugschnaisa», welches das Imkerhandwerk jungen Bündner Jugendlichen lehrt und so einen sehr wichtigen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft leistet. Mehr Infos unter www.flugschnaisa.ch 

Für erreichte Challenges wie zurückgelegte Höhenmeter, gesichtete Steinböcke oder gelaufene Blasen fliessen Spendengelder in einen Topf. 

Die Tour kann übrigens live mitverfolgt werden. Wir werden regelmässig über den Fortschritt berichten und freuen uns auf atemberaubende Aufnahmen.

Welche persönlichen Ziele wollt Ihr mit dem Trip erreichen?

Thomas: Die Strecke ist lang und ziemlich hart. Da wir auch nicht jede Nacht in einer SAC-Hütte übernachten werden, müssen wir auch einiges an Gepäck für das Zelten mitnehmen. Ich freue mich zwar auch sehr auf die Landschaft. Aber die Herausforderung liegt für mich klar auf dem sportlichen Aspekt, eine Woche mit den Schmerzen und dem Gepäck weiterzuwandern. Die Ausdauerchallenge reizt mich schon.

Patrizio: Bisher haben wir vor allem Touren von 1-2 Tagen gemacht. Für mich ist ganz klar die Herausforderung, sieben Tage am Stück zu wandern. 

 

Was ist das wichtigste, dass man auf eine solche Tour mitnehmen muss?

Patrizio: Ganz klar gute Laune, Jasskarten und einen Flachmann. (lacht)

Thomas: (lacht) Das ist eine schwere Frage, ich hätte wohl den Wasserfilter gesagt. Damit können wir aus den Bergbächen leicht Wasser zu Trinkwasser filtern und auch unser Essen zubereiten. Dies spart uns viel Gewicht. 

 

 

Was ist das Schwerste, was Ihr im Gepäck habt?

Thomas: Ich glaube, es ist der Schlafsack, der ist schwerer als das Zelt. 

Patrizio: Nicht ein einzelner Gegenstand ist schwer. Die Summe aller Kleinigkeiten macht das Gewicht aus.

 

Nehmt Ihr Euren Proviant komplett selbst mit?

Thomas: Für die Tage, in denen wir nicht in eine Hütte einkehren, haben wir den Proviant komplett mit. Wir haben da so Trecking-Essen mit. Das ist gefriergetrocknetes Essen, das man mit Wasser aufquellen lassen muss. Nicht wirklich lecker, aber es macht satt. 

Patrizio: Da es trocken ist, ist es sehr leicht und braucht wenig Platz, also ideal für uns. Man benötigt auch nur Wasser, um es aufzukochen.

 

Vielen Dank für den Einblick und ich freue mich, Euren Trip eng begleiten zu können.
 


Christoph Grau
Christoph Grau

Christoph Grau ist seit September 2018 bei ti&m tätig und verantwortet die Medienarbeit. Davor arbeitete er mehr als vier Jahre als Redaktor und später als stellvertretender Chefredaktor bei einem grossen Schweizer IT-Fachmagazin. Er studierte Chinawissenschaften und Geschichte an der Freien Universität Berlin.

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