07. Februar 2020

«Nur wer etwas bewegt, bleibt in Bewegung.»

Philip Dieringer

Unser Head Bern Philip Dieringer kennt keine Langeweile. In seinen fünf Jahren bei ti&m hat der 36-jährige viel erlebt. Er leitete Projekte wie Paymit, clevercircles oder das neue E-Banking der Bank CIC. Philip kennt sich bestens aus mit Nacht und Nebelaktionen, und weiss, wo man spät nachts noch leckere Pizza ins Office bestellen kann. Sein Rucksack ist mit spannenden Geschichten gefüllt, die er uns im Interview erzählt.

Du bist ein Eigengewächs von ti&m und seit knapp viereinhalb Jahren hier tätig. Schmeckt das Bier hier so gut oder was macht Dich so glücklich?

(lacht) Natürlich schmeckt das eigene ti&m-Bier grossartig, aber dies ist natürlich nicht der einzige Grund, warum ich mich hier wohl fühle. Es sind primär die spannenden, abwechslungsreichen und innovativen Projekte, welche ich gemeinsam mit hervorragenden Mitarbeitenden bestreiten durfte und immer noch darf. In meiner bisherigen Zeit bei der ti&m stiess ich auf unterschiedliche Charaktere, Persönlichkeiten und spannende Menschen, die mich stets positiv beeinflusst haben. Bemerkenswert ist die tolle Stimmung, alle ziehen am selben Strang.

Du wurdest zum Ende des letzten Jahres zum Head Bern befördert. Merkst Du einen Unterschied zwischen den Zürchern und Bernern? Ist Dein Job nun gemütlicher?

Ich würde nicht behaupten, dass es in Bern gemütlicher ist, aber es ist definitiv etwas familiärer. Es ist nicht so hektisch und laut wie in Zürich. (lacht).  Unsere Arbeitsweise, Mentalität und unsere Werte wie Mut, Ideenreichtum und Agilität sind an beiden Standorten dieselben. Wir unterstützen und ergänzen uns in jeder Situation gegenseitig, leben die aktive Mitbestimmung und stellen das Team jederzeit in den Vordergrund.

Wie schaffst Du es, Deine Motivation hoch zu halten?

Die Bezeichnung Motivation kommt aus dem lateinischen und bedeutet Bewegung bzw. Antreiben. Ein Wert, welcher durch die «Agilität» tief in der Firmen-DNA der ti&m verwurzelt ist. Für mich sind Faktoren wie Verantwortung, Abwechslung und Mitbestimmung der Treibstoff meiner täglichen Motivation. Es sind dabei die Menschen, gemeinsamen Ziele und vor allem zufriedene Mitarbeitende oder Kunden, welche mich jeden Tag von Neuem antreiben. Es gibt nichts Schöneres als einen zufriedenen Kunden oder Mitarbeitende, welcher stolz auf seine Arbeit ist. Dies gibt mir jeweils einen riesigen Motivationsschub. Wichtig ist auch den Spass bei der Arbeit nicht zu vergessen. Wir lachen viel miteinander, führen spannende Diskussionen oder lassen es uns einfach gut gehen, z.B. bei einer Partie Jass nach der Arbeit.

An welche Projekte denkst du gerne zurück?

Es gibt eigentlich kein Projekt, an das ich nicht gerne zurückdenke. In Zürich habe ich bei vielen Projekten im Finanzbereich mitgearbeitet. Jedes Projekt hat dabei seine eigenen Geschichten, seine individuellen Herausforderungen und gemeinsam erzielten Erfolge zu erzählen. Einen besonderen Stellenwert haben für mich persönlich sicherlich die Hypothekenverlängerungslösung für eine kleinere Bank, die digitale Vermögensverwaltungsplattform «clevercircles», welche aus einer Idee vom Kunden praktisch mit einem leeren Blatt Papier entstanden ist oder die Inbetriebnahme unseres neuen E-Banking Produktes, welches Benchmarks im Banking setzen wird. Rückblickend macht es Spass zu sehen, was für digitale Lösungen wir gemeinsam mit unseren Kunden realisieren durften, alle Projekte haben jedoch eines gemeinsam: Es sind jeweils tolle Freundschaften entstanden, welche über die Projektdauer hinaus anhalten.

Welches Erlebnis im Zusammenhang mit ti&m bleibt Dir gerne in Erinnerung?

Es gibt nicht den einen Moment, der mir in Erinnerung bleibt. Es sind viele kleine Momente, welche ich gerne in Erinnerung rufe. Gerade die Momente, welche einem als Team zusammenschweissen bleiben einem rückblickend in guter Erinnerung. Sei es aufgrund einer technischen Hürde in einem Projekt, welche man gemeinsam im Rahmen einer Nacht und Nebel Aktion lösen musste oder einfach zu einem kühlen Bier und leckerer Pizza kreative Ideen, coole Innovationen und neue Technologien besprochen wurden. 

Was war bisher Dein spannendstes und vielleicht auch anspruchsvollste Projekt. Kannst Du kurz etwas dazu sagen?

Das ist schwierig zu sagen. Jedes Projekt ist auf seine Art anspruchsvoll und spannend. Das komplexeste war sicherlich das Mobile Banking Projekt, welches ich gemeinsam mit der Bank CIC realisieren durfte. Es war auch gleichzeitig das grösste Projekt, bei welchem ich in der ti&m mitarbeiten durfte. 

Ausgefallene Events gehören bei uns zur Tagesordnung. Welche Veranstaltung würdest du auf keinen Fall missen?

Unser Sommerevent «shake the lake» hat natürlich einen grossen Stellenwert im Kalender. Mit den Elementen wie Wasser, Wind und Wellen passt dieser Event perfekt zur ti&m, einfach ein toller Anlass gemeinsam mit unseren Kunden. Seit ich in Bern arbeite, wurde ich in den heiligen Kreis des November Grashüpfertreffs aufgenommen. Unsere Walliser Kollegen organisieren jeweils am letzten Donnerstag im November ein traditionelles & urchiges Raclette-Essen im familiären Kreis. Wer Käse, Weisswein und Schnaps mag, ist da perfekt aufgehoben.

(Wir haben jetzt immer vom Positiven gesprochen). Hattest Du auch schon eine Negativspirale? Wie bist Du damit umgegangen? Wie hat Dich die Firma unterstützt?

Negativspiralen habe ich bei der ti&m zum Glück noch nicht erlebt. Einerseits gehe ich stets positiv an eine Thematik ran und versuche das Beste aus einer Situation zu machen. Andererseits unterstützen wir uns bei der ti&m immer gegenseitig, jederzeit und überall. Man weiss haargenau, dass man jegliche Unterstützung erhalten kann, wenn diese benötigt wird. Unkompliziert und schnell lösen wir Probleme im Team und gehen gestärkt aus negativen Situation heraus.

Wir ti&m-ler bezeichnen uns als «Surfer». Wir sind agil, sehen Dinge voraus und kommen heil ans Ziel. Inwiefern kannst du dich damit identifizieren?

Agilität ist das Gegenteil von Stillstand, daher kann ich mich sehr gut als «Surfer» identifizieren, auch wenn ich erst einmal auf einem Surfbrett gestanden habe. Ein Leitspruch von unserem letztjährigen art@work Künstler DrüEgg gefällt mir zum Thema Agilität besonders: «Wenn man etwas bewegen will, muss man in Bewegung bleiben.» Dieses Motto könnte kaum treffender für die DNA der ti&m sein. Wenn man sich nicht stetig bewegt, neugierig auch mal unbekannte Dinge ausprobiert oder mutig neue Wege geht, dann bleibt man stehen. Das ist bei uns aber definitiv nicht der Fall!

Du hast nach Deinem Master-Abschluss einige Jahre im Banking Arbeitserfahrung gesammelt, bevor Du zu uns gekommen bist. Ist ti&m ein geeignetes Karrieresprungbrett für Hochschulabsolventen?

Absolut. Bei ti&m erhält man einen Einblick in unterschiedlichste Branchen und kann innovative Projekte umsetzen. Zudem ist es im Vergleich zu Grossfirmen sehr familiär. Man lernt sich nach der Hochschule im Arbeitsumfeld zurecht zu finden und kann von der interdisziplinären Zusammensetzung bei der ti&m profitieren. Zudem arbeitet man mit verschiedensten Persönlichkeiten, in unterschiedlichen Konstellationen und bei abwechslungsreichen Themen zusammen, von Jung bis Alt und von kreativ bis innovativ ist alles dabei. Die ti&m ist der ideale Arbeitgeber, um seinen Erfahrungsrucksack mit coolen Projekten zu füllen und sich innerhalb der Firma weiterentwickeln zu können.

In deiner Freizeit bist du gerne in der Natur, bleibt dir noch genügend Zeit dafür?

Diese Zeit kann ich mir zum Glück jederzeit nehmen und ist mir auch wichtig, um Energie zu tanken oder neue Ideen entwickeln zu können. Manchmal braucht man einfach etwas Zeit und Abstand, um mit neuem Elan an eine Thematik rangehen zu können. Mit dem Arbeitszeitmodell «Liquid Working» von ti&m kann ich mir jederzeit meine individuellen Freiheiten nehmen. Wenn ich mein Pensum reduzieren möchte oder mir eine Auszeit nehmen will, so kann ich dies jederzeit auch kurzfristig zum Monatsende einfordern. Flexibler geht es kaum!


Christoph Grau
Christoph Grau

Christoph Grau ist seit September 2018 bei ti&m tätig und verantwortet die Medienarbeit. Davor arbeitete er mehr als vier Jahre als Redaktor und später als stellvertretender Chefredaktor bei einem grossen Schweizer IT-Fachmagazin. Er studierte Chinawissenschaften und Geschichte an der Freien Universität Berlin.