24. April 2019

«Ich freue mich auf die Herausforderung in Shanghai»

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Unser Lernender in der Applikationsentwicklung, Lorris Goyvaerts, geht zum Ende seines dritten Lehrjahres für einen Monat nach China. Seine Reise wird durch den Kanton Zürich und das Liquid Working von ti&m ermöglicht. In Shanghai will Lorris mehr über die Ethereum-Blockchain und Smart Contracts lernen sowie sein Chinesisch aufbessern.

Lorris, du bist jetzt im dritten Lehrjahr. Wie bist du damals darauf gekommen, deine Ausbildung bei ti&m zu beginnen?

Lorris Goyvaerts: Als ich gesehen habe, dass ti&m so eine innovative Firma ist, wollte ich unbedingt hier anfangen. Es war sozusagen «Liebe auf den ersten Blick», wenn ich es rückblickend beurteilen soll.

Was macht ti&m besonders gut und wo können wir uns noch verbessern?

Positiv ist, dass man in der Ausbildung sehr viel lernt. Ich konnte so schon sehr früh Erfahrungen sammeln, welche viele meiner Schulkollegen noch nicht machen konnten. Nicht so gut war, dass bei meinem Lehrstart noch nicht so viele Ausbildungskräfte regelmässig zur Betreuung verfügbar waren. Dies hat sich in den letzten Jahren aber komplett geändert, wie ich an den jüngeren Lernenden sehen kann.

Ist das auch bei deinen Schulkollegen in anderen Firmen so?

Man kann sagen, je grösser eine Firma ist, desto mehr Personen stehen zur Verfügung, die sich nur um die Ausbildung kümmern. Bei KMUs ist die Situation ähnlich wie bei ti&m.

Am 19. April geht es für dich für 1 Monat in die Ferne nach Shanghai. Wie bist du auf die Idee gekommen?

Es ist eigentlich keine Idee gewesen. Die Shanghai-Reise ist ein Programm des Kantons Zürich, bei dem die «besten Schüler» vom 3. und 4. Lehrjahr die Möglichkeit für einen Auslandsaufenthalt in Shanghai bekommen. Dieses Jahr erhielten Informatik-Lernende die Möglichkeit und ich wurde angesprochen. Finanziert wird das Projekt auch noch von der Hasler Stiftung. Für die Reise steuert ti&m einen Beitrag bei und ich zahle den Rest aus eigener Tasche.

Und hat es dich gefreut?

Ja, sicher. Wir wurden auch ein Jahr vorher darauf aufmerksam gemacht, dass die letzten zwei Semesterzeugnisse ausschlaggebend sind, ob man nach Shanghai kann. Daher habe ich mich besonders angestrengt.

Wieviel Schüler bekommen die Gelegenheit für die Reise?

Insgesamt sind wir 12.

Geht ihr geschlossen nach Shanghai oder werdet ihr aufgeteilt?

Es gibt mehrere Projekte, auf die man sich auch zuvor bewerben musste. Es sind verschiedene IT-Firmen in China, die aber einen deutlich höheren Technologie-Stack haben als wir hier.

«Ich werde mich mit dem Deployen von Smart Contracts auf der Ethereum-Blockchain beschäftigen»

In welchem Projekt wirst du sein?

Ich werde mich mit dem Deployen von Smart Contracts auf der Ethereum-Blockchain beschäftigen.

Hast du denn schon Erfahrung damit?

Ein bisschen. Beispielsweise habe ich für «hack an app» eine Blockchain-App entwickelt. Aber es sind zwei unterschiedliche Sachen, denn das eine ist nur eine Blockchain und in Shanghai geht es dann auch um Smart Contracts.

Warst du vorher schon in China?

Nein, ich war noch nie dort. Sollte es mir gefallen, möchte ich nach meinem Lehrabschluss gerne ein halbes Jahr in China ein Praktikum machen. Eine genaue Stelle habe ich aber noch nicht im Auge.

Wie viel Unterstützung hast du von ti&m für den Aufenthalt bekommen?

Von meiner Seite ist alles sehr reibungslos verlaufen und ti&m hat mich voll unterstützt. Die einzige Frage war, wieviel Kosten ti&m übernimmt und was der Nutzen für die Firma ist. Weil ich mich in der Schule extra angestrengt habe, war der Nutzen klar. Zudem fördert ti&m mit Liquid Working auch die persönliche Entfaltung der Mitarbeitenden. Mein Projekt ist ein Teil davon. ti&m bezahlt mein Gehalt während des Aufenthalts sogar ganz normal weiter und gibt mir die vier Wochen Auszeit.

Wirst du auch noch von deiner Reise in irgendeiner Form berichten?

Ich habe in der Schule ein Projekt für ein halbes Jahr. Dabei geht es darum, wie es ist, in einem Scrum-Team zu agieren. Das Projekt, das ich dabei umsetze, ist ein Shanghai-Blog. Für die Schule werde ich meine Erfahrungen in diesem Blog dokumentieren und dieser wird dann benotet.

Dann werden wir auch online etwas von dir sehen?

Ja, es ist kein geschlossener, sondern ein öffentlich zugänglicher Blog. Jedoch ist er erst nach meiner Rückkehr online. Wir sind noch in der Planungsphase.

«Ich habe schon vor zwei Jahren angefangen, Chinesisch zu lernen»

Du lernst auch schon fleissig Chinesisch. Ist das eine Voraussetzung oder eher freiwillig?

Ich habe schon vor zwei Jahren angefangen, Chinesisch zu lernen, weil es mich interessiert hat. Dann habe ich wieder aufgehört, weil mir die Zeit fehlte. Vor einem halben Jahr habe ich dann wieder aktiv begonnen.

Und was kannst du schon alles auf Chinesisch sagen?

我叫Lorris。我的中国名字是郭林新。我是比利时人和意大利人。我在ti&m工作。

[Ich heisse Lorris. Mein chinesischer Name ist Guo Linxin. Ich bin Belgier und Italiener. Ich arbeite bei ti&m.]

Das ist doch schon einmal ein Anfang. In den vier Wochen wirst du sicherlich noch einiges dazulernen.

Ich hoffe schon. Auf jeden Fall bin ich gespannt.

Dann wünsche ich dir viel Spass und eine spannende Zeit in China. Und wir hören hoffentlich noch viel von dir.

Ganz bestimmt.


Christoph Grau
Christoph Grau

Christoph Grau ist seit September 2018 bei ti&m tätig und verantwortet die Medienarbeit. Davor arbeitete er mehr als vier Jahre als Redaktor und später als stellvertretender Chefredaktor bei einem grossen Schweizer IT-Fachmagazin. Er studierte Chinawissenschaften und Geschichte an der Freien Universität Berlin.

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