01. Juni 2016

Impressionen von der ersten App Builders Konferenz der Schweiz

Impressionen von der App Builders Switzerland

Die Schweiz hat mit der App Builders Konferenz einmal mehr bewiesen, dass sie ein iOS-Land ist. In diesem Artikel geht es um die Impressionen der „App Builders Switzerland 2016“, der ersten Schweizer Konferenz von Entwicklern für Entwickler in Europa.

Nachdem Zürich bereits seine eigene Konferenz rund um Web-Entwicklung und „User Experience“ - <frontend/> hat, gibt es seit dem 25 April 2016 nun auch endlich eine Konferenz rund um die App-Entwicklung.

App Builders

In diesem Artikel geht es um die Impressionen der „App Builders Switzerland 2016“, der ersten Schweizer Konferenz von Entwicklern für Entwickler in Europa.

Die Schweiz hat mit der App Builders Konferenz einmal mehr bewiesen, dass sie ein iOS-Land ist. Bereits am ersten Tag zeigte sich bei einer kurzen Umfrage, dass sich unter den Besuchern rund 2/3 iOS-Entwickler und nur etwa 1/3 Android-Entwickler befinden. Leider waren darunter sehr wenige Designer zu finden, was ich persönlich sehr schade fand. Ich hoffe das wird sich nächstes Jahr ändern.

Atmosphäre und Stimmung

Als „Nicht-Mobile-Entwickler“ könnte man schnell auf die Idee kommen, dass unter den iOS- bzw. Android-Entwicklern ein gleicher Konkurrenzkampf herrscht, wie unter den Firmen Apple und Google. Doch dem war nicht so. Ganz im Gegenteil, die Konferenz fühle sich wie eine grosse Familie an und jeder versuchte, von anderen Entwickler-Teams etwas zu lernen.

Denn alle waren sich einig: Der Benutzer ist König

Präsentationen & Speakers

Obwohl die Plattform Verteilung nicht ganz ausgeglichen war, waren es die Präsentationen umso mehr.  Es gab für jede Plattform einen eigenen Track sowie einige gemeinsame Non-Tech Talks. An dieser Stelle möchte ich ein Lob an die Organisatoren für die gute Auswahl der Speakers und Präsentationen aussprechen. Da immer interessante Präsentationen angeboten wurden, gab es nie einen Zeitpunkt, zu dem man nicht wusste, was man die nächste Stunde machen sollte.

Dennoch gibt es bezüglich den Präsentationen einen kleinen Wermutstropfen. Gerade für einen Bereich wie die IT-Industrie, wo die User Experience so wichtig ist und die Zusammenarbeit zwischen Designern und Entwicklern ein Erfolgsfaktor des Projektes sein kann, kam für meinen Geschmack das Thema etwas zu kurz. Nur gerade zwei Referate befassten sich mit dem Thema.

Eine Überraschung in eine ganz andere Richtung war für mich die Anzahl Präsentationen zum Thema „Cross / Hybrid Development“. Lediglich ein Vortrag wurde dazu gehalten, und dieser war aus meiner Sicht auf einer etwas zu hohen Flughöhe. Er erinnerte eher an einen Produkt-Pitch.

Fazit

Ich kann die App Builders Switzerland jedem Mobile-Entwickler nur wärmstens empfehlen. Neben den interessanten Präsentationen hat man die Chance, sich mit Entwicklern von so grossen Apps wie Spotify oder Wunderlist auszutauschen. Dabei erfährt man neue Herangehensweisen bei bestimmten Problem und weiteres spannendes Insider Know-How.


Patrice Müller
Patrice Müller

Patrice Müller arbeitet bei ti&m als Software Engineer. 

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