Innovation braucht Souveränität: Wie die KPT sich digital transformiert
Digitale Innovation bewegt sich im Gesundheitswesen in einem anspruchsvollen Umfeld. Hohe Erwartungen an Servicequalität, steigende Effizienzanforderungen und der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen Daten treffen auf einen rasanten Technologiewandel. Für die KPT ist klar: Zukunftsfähige Digitalisierung entsteht nicht durch Geschwindigkeit allein, sondern durch bewusste Entscheidungen, klare Prioritäten und eine stabile digitale Basis.
Innovation bedeutet für die KPT, gezielt dort zu investieren, wo spürbarer Mehrwert entsteht, für Kundinnen und Kunden ebenso wie für Mitarbeitende. Digitale Lösungen werden konsequent entlang der Unternehmensstrategie entwickelt und umgesetzt. Nicht einzelne Technologien stehen im Vordergrund, sondern das Zusammenspiel aus Architektur, Organisation und Kultur. So entstehen Lösungen, die robust, skalierbar und langfristig weiterentwickelbar sind.
Digitale Souveränität als strategisches Fundament
Ein zentrales Element dieser Herangehensweise ist die digitale Souveränität. Für die KPT bedeutet sie, digitale Technologien selbstbestimmt auszuwählen, zu steuern und weiterzuentwickeln. Sie bildet die Grundlage, Innovationen kontrolliert umzusetzen und gleichzeitig flexibel auf neue Entwicklungen reagieren zu können. Digitale Souveränität ist dabei kein einzelnes Projekt, sondern ein strategisches Grundprinzip, das sich durch alle Ebenen zieht.
Um dies zu erreichen, bündelt die KPT ihre Digitalisierungsinitiativen unter einer klaren, unternehmensweiten Steuerung. Projekte werden koordiniert, priorisiert und konsequent auf die strategischen Ziele ausgerichtet. Dadurch lassen sich Synergien nutzen, Abhängigkeiten reduzieren und die Umsetzungsgeschwindigkeit erhöhen bei gleichzeitig hoher Qualität. Digitale Innovation findet dabei stets innerhalb eines klar definierten Rahmens statt. Die strengen Auflagen des hochregulierten Krankenversicherungsumfelds sind fest in Prozesse, Architektur und Governance verankert und bilden die verlässliche Basis für verantwortungsvolle und nachhaltige Innovation.
Digitale Lösungen, die im Alltag wirken
Wie digitale Souveränität konkret wirkt, zeigt sich in der Umsetzung. Mit der Neulancierung der KPT App und des Kundenportals «KPTnet» wurden Selfservice-Angebote konsequent ausgebaut und Kundeninteraktionen vereinfacht. Typische Anfragen konnten reduziert und Prozesse effizienter gestaltet werden. Der Relaunch der KPT-Website folgte denselben Prinzipien und stärkte die Konsistenz über alle digitalen Kanäle hinweg.
Auch im Bereich der künstlichen Intelligenz setzt die KPT gezielt auf Eigenständigkeit und Flexibilität. Mit der «KI-Souffleuse» wurde eine in der Schweiz entwickelte Lösung eingeführt, die Mitarbeitende im Tagesgeschäft gezielt unterstützt. Sie verkürzt Antwortzeiten, erhöht die Qualität der Kundenkommunikation und entlastet Teams messbar. Darauf aufbauend plant die KPT den weiteren Einsatz von KI-Agenten in klar abgegrenzten Anwendungsfeldern. Im Fokus stehen konkrete, messbare Use Cases, die schrittweise erweitert werden können – perspektivisch auch in Richtung neuer Services mit direktem Kundennutzen.
Digitale Souveränität als Grundlage: Die KPT verbindet Architektur, Organisation und Kultur, um Innovationen verantwortungsvoll umzusetzen.
Architektur und Partnerschaften als Enabler
Digitale Souveränität entsteht nicht zuletzt durch eine klare Architektur. Die KPT setzt bewusst auf einen zentralen Integrationslayer, der Auftrags-, Daten- und Cloud-Führung verbindet. Auch bei der Nutzung verschiedener externer Lösungen entstehen so durchgängige Prozesse und ein konsistentes Kundenerlebnis. Diese Architektur erlaubt es, schlank zu bleiben und dennoch skalierbar zu wachsen.
Souveränität bedeutet für KPT: eigenständig agieren und die Interaktionen mit Kunden und Partnern selbstständig nach eigenen Werten und Prioritäten steuern. Um dies effizient zu gewährleisten, konzentriert sich KPT auf ihre Kernkompetenzen und bleibt bewusst schlank aufgestellt. Funktionalitäten ausserhalb dieses Kerns werden gezielt über Partnerlösungen (SaaS-Lösungen, weitere Services und Betriebsleistungen) abgedeckt. Ein Erfolg steht oder fällt mit der Integration all dieser Lösungsbausteine zu einem konsistenten Kundenerlebnis. Deshalb hat KPT ihrem Integrationslayer eine zentrale Bedeutung in der strategischen Umsetzung gegeben.
Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die bewusste Wahl von Partnern. Die Zusammenarbeit mit Schweizer Technologiepartnern stärkt das gemeinsame Verständnis für Qualität, Verantwortung und Nachhaltigkeit. Innovation entsteht dadurch partnerschaftlich, pragmatisch und auf Augenhöhe – und digitale Souveränität wird über das eigene Unternehmen hinaus konsequent gelebt. Ebenso zentral sind die gezielte Nutzung und Orchestrierung von Agenten. Ihr Mehrwert entfaltet sich jedoch nur dann, wenn ihre Qualität und Verlässlichkeit konsequent sichergestellt werden.
Digitale Souveränität ist für die KPT kein Selbstzweck, sondern die Grundlage für nachhaltige Innovationskraft. Mit klaren Architekturentscheidungen, bewusst gewähltem Technologieeinsatz und konsequenter Ausrichtung auf messbaren Mehrwert schafft die KPT die Basis, digitale Lösungen gezielt weiterzuentwickeln. So wird Digitalisierung greifbar und wirksam: verantwortungsvoll gesteuert, nutzenorientiert umgesetzt und mit dem Anspruch, Kundenerlebnisse kontinuierlich zu verbessern und zukunftsgerichtet weiterzudenken.
ti&m Special «Digitale Souveränität»