21. Februar 2017

ti&m auch in Frankfurt auf Wachstumskurs

Frankfurt 750x410

Seit August 2016 ist Marco Berg Leiter der ti&m Niederlassung in Frankfurt am Main. Wir haben mit ihm über seine ersten Eindrücke von ti&m, über seinen Werdegang und seine Ziele gesprochen.

Marco, ti&m hat gerade ein schönes neues Büro in Frankfurt bezogen. Hat das alte nicht mehr gereicht?

(lacht). Zum Glück sind wir da schon herausgewachsen. Wie in der Schweiz schon seit Jahren, haben wir jetzt auch in Frankfurt einen schnellen Wachstumspfad eingeschlagen. Und der wachsenden Anzahl der Mitarbeiter wollen wir einen Arbeitsplatz bieten, der inspiriert und motiviert, der also dem Anspruch an unsere Arbeit entspricht. Mit dem Büro im Zentrum Frankfurts, mit herrlichem Blick auf die Finanzmetropole, auf dem Main und auf das Museumsufer, und auch noch in der Nähe des Schweizer Platzes, haben wir den perfekten Ort gefunden, um unsere Ziele anzugehen.

Erzähle doch mal ein wenig, wo du herkommst, und was dich an der Aufgabe reizt, eine Schweizer Digitalisierungsfirma in Deutschland zu etablieren.

Mit meiner norddeutschen Herkunft und mehreren Stationen bei Top-Digitalagenturen in ganz Deutschland, war meine Beziehung zu Frankfurt eher Liebe auf den zweiten Blick. Aber inzwischen fühle ich mich als echter Frankfurter, die Stadt verbindet die Urbanität einer internationalen Finanz-Metropole mit einer sympathischen Bodenständigkeit.

An der Aufgabe bei ti&m reizt es mich, das Potential der Digitalisierung an der Wurzel zu erleben, und neue Wege aktiv mitgestalten zu können. Komplexe Dinge einfach zu machen und damit für den Benutzer zu einem Erlebnis zu machen, das finde ich spannend.

Was sind also deine nächsten Ziele mit ti&m in Deutschland?

Das Nahziel ist es natürlich, ti&m als Digitalisierungsexperten in Deutschland zu etablieren. Das ist  auf dem hart umkämpften deutschen Markt eine Herausforderung. Aber mit dem einzigartigen Potential der ti&m, der Agilität, dem unbedingten Lösungsfokus und der konsequenten Time-to-Market Mentalität, die ti&m in der Schweiz über Jahre entwickelt und perfektioniert hat,  haben wir perfekte Startbedingungen. Und die ersten Aufträge haben uns bereits gezeigt, dass diese Kombination auch in Deutschland gut ankommt.

ti&m hat ja eine sehr spezielle Kultur - Surferevents auf dem Zürichsee, die Kunstausstellung art@work oder auch das hack an app Jugendförderprogramm. Müssen wir demnächst damit rechnen, Frankfurter Banker auf dem Main entlangsurfen zu sehen?

Wir haben bei ti&m den Anspruch, effektive Arbeit und Leidenschaft für unsere Projekte auch mit Spass und Inspiration zu verbinden. Das ist ein ganz wichtiger Faktor. Gerade "hack an app", unser Programm mit dem wir der nachrückenden Generation die Chancen der Digitalisierung vermitteln, ist etwas, das mich auch selber in meiner täglichen Arbeit inspiriert und motiviert. Junge Leute, die unverstellt und unverbildet an die grossen Herausforderungen unser Zeit rangehen - mehr Inspiration kann man sich kaum wünschen.

Dein "final statement" für unsere Leser?

Ich fühle mich an einem Ort angekommen, an dem unkonventionelles Denken eine Selbstverständlichkeit ist. Und dieses Denken ist Voraussetzung für Innovationen. Erst wenn man alles hinterfragt, überholte "Wahrheiten" über Bord wirft und bereit ist, Regeln zu brechen, kann man Neues erschaffen. Das macht Spass!


Martin Fabini
Martin Fabini

Martin Fabini studierte Mathematik an der Universität Göttingen und ist seit mehr als 20 Jahren in der IT tätig. Mit einem Hintergrund als Software-Entwickler und Architekt hat er im Verlaufe der letzten Jahre vielfältige Managementaufgaben und Beratungsmandate wahrgenommen.

Ähnliche Artikel

Taking Agile to the Next Level
The End of All Projects, or: Taking Agile to the Next Level

Imagine a world without projects, project leaders and product owners. Imagine a broader product definition, a larger backlog and multiple feature teams all working on the same effort. In this article, ti&m's CTO Martin Fabini explores an organizational design based on LeSS, the framework for scaling agile software development to multiple teams.

Mehr erfahren
HackZurich: This Is How 565 Techies Spent the Weekend
HackZurich: This Is How 565 Techies Spent the Weekend

565 registered participants, 152 submitted projects and 20280 hours of coding – the occasion was of course Hack Zurich, Europe’s biggest hackathon and one of the most anticipated events for ambitious hackers. The rainy weekend was the perfect opportunity for hackers from all over the world to get together in the Technopark and develop innovative solutions and new apps for the sponsor’s challenges. The goal: develop an amazing prototype and maybe, even disrupt a whole industry.

Mehr erfahren
Code Camp 750x410
The Night Is There for Coding: Here's What Happened at Our 30 Hour Code Camp.

During the last week of October, the very first ti&m code camp took place. 25 surfers, that’s what we call our agile employees, signed up to code for 30 hours and to resolve several technical challenges. Here’s what happened.

Mehr erfahren
Wie „Joy“ das Einkaufserlebnis revolutionieren wird
Wie „Joy“ das Einkaufserlebnis revolutionieren wird

Nachdem das Jahr 2015 aus unserer Sicht als das Jahr des digitalen Portemonnaies zu Buche schlug, überlegten wir uns, wie wir die Akzeptanz des digitalen, bargeld- und kartenlosen Bezahlens an öffentlichen Verkaufspunkten fördern könnten. Geboren war die Idee einer virtuellen Registrierkasse, welche jegliche Art von digitalen Geldbörsen unterstützen würde.

Mehr erfahren
PSD2 750x410
PSD2 mit XS2A in der Umsetzung: Eine Prognose

Mehr erfahren