23. März 2021

«Wir erarbeiten Lösungen, die am Markt, und nicht nur auf dem Papier, funktionieren»

ti&m garage Teil 1

In der ti&m garage findet sich alles in konzentrierter Form wieder, was ti&m ausmacht: Agilität, nutzerzentrierte Software-Entwicklung und State of the Art-Technologie. Marius Matter, unser Garagenmeister und CTO, erklärt im Interview, wie der Innovations-Inkubator genau funktioniert.

Marius, als Chief Technology Officer bis du auch Garagenmeister der ti&m garage. Was ist die ti&m garage und was ist deine Aufgabe dabei?
Mit der ti&m garage haben wir eine Umgebung geschaffen, in der Innovation entstehen kann. Sie ist unser Innovations-Inkubator, wo vage und verrückte Ideen innerhalb kurzer Zeit zu marktfähigen Lösungen reifen können. Meine Aufgabe ist es, interdisziplinäre Teams aus allen Bereichen der Software-Entwicklung zu organisieren, die zusammen mit unseren Kunden in spannenden und herausfordernden Garagen-Sessions innovative Lösungen vorantreiben. Die ti&m garage wirkt aber nicht nur als Innovationstreiber für die Ideen unserer Kunden, sondern auch als interner Katalysator für die kreativen Ideen unserer Mitarbeitenden. Regelmässig halten wir interne Garagen ab, Input dafür bekommen wir beispielsweise durch monatliche Pitch Sessions. Unsere Mitarbeitenden – egal wer, egal aus welchem Bereich – können in einer lockeren Atmosphäre ihre Ideen mir und unserem CEO Thomas Wüst vortragen.

Was ist das Ziel der ti&m garage?
Es geht darum, in einer optimalen Umgebung Zeit und Raum zu haben, um zu tüfteln und Dinge auszuprobieren. Ziel ist es immer, zusammen mit dem Kunden eine brauchbare Lösung zu entwickeln: das Minimum Viable Product. Uns ist es extrem wichtig, keine Papiertiger und theoretischen Lösungen zu präsentieren, sondern Lösungen mit Biss, die sofort am Markt funktionieren. Denn Lösungen, die nur auf dem Papier funktionieren, sind keine Lösungen. ti&m analysiert die gesamte IT-Wertschöpfungskette und bietet ganzheitliche Lösungen, die unseren Kunden bei der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle helfen.

Wie wirkt sich der ganzheitliche Ansatz und die vertikale Integration der IT-Wertschöpfungskette in der ti&m garage aus?
Wir arbeiten mit verschiedenen Ansätzen wie etwa der Design-Thinking-Methode und der Agile Software-Entwicklung mit Scrum. Durch die Integration von verschiedenen Bereichen wie Design und Software-Entwicklung und die Zusammenarbeit von UX-, UI- und Interaction-Spezialisten, Requirements Engineers, Business-Analysten, Test Engineers, Operations- und DevOps Engineers, Security-Profis und anderen Fachspezialisten decken wir alle Aspekte der IT-Wertschöpfungskette ab.

Du bist auch für das Trendscouting und den Technologieradar bei ti&m verantwortlich. Wie nimmst du diese Aufgaben wahr?
Ich pflege einen intensiven Austausch mit allen Standorten und Bereichen von ti&m, vom Consulting über die Software- und Produktentwicklung bis zum Hosting. Auch der Dialog mit den Universitäten und den Fachhochschulen liefert mir spannende Inputs. Es ist immer wieder verblüffend, mit welchen Themen sich Bachelor- und Masterarbeiten beschäftigen. Die wertvollste und wichtigste Quelle für Innovation sind aber unsere eigenen Ingenieurinnen und Ingenieure. Sie haben eine grosse intrinsische Motivation, Neues zu verstehen, zu lernen und sich selber und ti&m ganz nach vorne zu bringen. Sie alle erzeugen eine unglaubliche Innovationskraft, die ich jeden Tag spüre.

Lesen Sie im nächsten Teil unserer ti&m-garagen-Serie, wie unser Innovations-Inkubator trotz Social Distancing funktioniert.


Mathias Liechti
Mathias Liechti

Mathias Liechti ist seit Januar 2021 im Marketing von ti&m tätig. Davor arbeitete er mehrere Jahre bei verschiedenen Print- und Online-Medien, zuletzt als Chefredaktor eines HR-Fachmagazins. Er studierte Kommunikation und Journalismus in Winterthur.