20. May 2019

«Dank Liquid Working hatte ich mehr Zeit für meine Weiterbildung»

Dietmar_Haffner_blog

ti&m Senior Projektleiter Dietmar Hafner hat gerade seinen CAS an der ZHAW zum Thema «Security Token» abgeschlossen. Auch dank Liquid Working konnte er die Herausforderung der Abschlussarbeit leichter meistern. Dietmar gibt einen Einblick, wie er die intensive Zeit erlebt hat.

Du hast gerade Deinen CAS erfolgreich mit einer Abschlussarbeit abgeschlossen. Wie konnte Dir dabei das Liquid Working von ti&m helfen?

Dank Liquid Working konnte ich meine Arbeitszeit von 100 auf 80 Prozent reduzieren. Den einen freien Wochentag habe ich voll genutzt, um meine Abschlussarbeit zum Thema «Security Token» zu schreiben. Da ich als Architekt bei meiner Arbeit bei Kunden sehr ausgelastet bin, war es schon eine organisatorische Herausforderung für mich, es ging letztlich aber doch sehr gut.

 

Wie lief die Reduzierung Deiner Arbeitszeit ab?

Ich habe frühzeitig mit meinem Vorgesetzten gesprochen. Es war absehbar, dass ich am Ende des CAS mehr Freizeit für die Abschlussarbeit brauchen werde. Von meinem Vorgesetzten gab es keine Einwände und schliesslich habe ich die Planung mit dem HR zusammen gemacht, was auch sehr problemlos lief.

 

Wie hat der Kunde darauf reagiert?

Für ihn war es kein Problem. Schon am ersten Tag meiner Tätigkeit habe ich ihn informiert, dass ich für einen gewissen Zeitraum auf 80 Prozent reduzieren werde. Es war für ihn also keine Überraschung. Nach dem Abschluss arbeite ich auch ganz normal wieder 100 Prozent. 

 

Wie hast du das Schreiben der Arbeit überstanden?

Ich will es mal so sagen, ich bin noch am Leben. Es war schon eine harte Zeit, die verschiedenen Aufgaben alle unter einen Hut zu bekommen und eine gute Arbeit abzuliefern. Ich glaube aber, dass ich es gut hinbekommen habe und dass ich mit meiner Arbeit einen Beitrag für die aktuelle Debatte um die Security Token leisten kann. Die Mühe hat sich also gelohnt. 

 

Konntest Du sonst noch viel von der Weiterbildung mitnehmen?

Die Ausbildung beinhaltete mit Blockchain und Big Data Analytics zwei Schwerpunkte. Mit Big Data hatte ich bisher wenige Berührungspunkte, ich konnte hier viel Neues dazulernen. Im Blockchain Bereich konnte ich mein Expertenwissen vertiefen. Aus der Thematik der Abschlussarbeit konnte ich wertvolle Einblicke in den Wertpapierhandel gewinnen, gepaart mit neuen Ansätzen, diesen auch mit einem Blockchain System durchzuführen. Ich denke, dass sich die Blockchain Technologie im Verlauf der nächsten Jahre zu einer Art Basistechnologie weiterentwickeln wird. 

 

Du hast Dich in Deiner Abschlussarbeit intensiv mit der Gesetzgebung um die Crypto-Währungen auseinandergesetzt. Wie weit ist die Schweiz Deiner Ansicht nach?

Die Schweiz ist schon relativ weit fortgeschritten. Anders als in Malta oder Liechtenstein gibt es aber kein eigenständiges Gesetz für Crypto-Währungen. Die Schweiz hat vielmehr an 16 Schrauben von bestehenden Gesetzgebung und Regulierungen gedreht. Malta und Liechtenstein sind meiner Einschätzung nach bei der Regulierung weiter und besitzen dadurch erste Best-Practise-Erfahrungen.

 

Hast Du auch noch weitere Weiterbildungen in Planung?

Ja, definitiv. Mein CAS ist so aufgebaut, dass ich es mit vielen anderen CAS zu einem MAS kombinieren kann. Ich schaue mich gerade an der Berner FH oder der FH Luzern nach spannenden Kursen um. Der Vorteil der ZHAW war eindeutig, dass hier Job und Weiterbildung sehr leicht unter einen Hut zu bekommen waren. Bei den anderen Hochschulen wird es, glaube ich, schwieriger. 

 

Du bist jetzt schon auf dem Sprung zur nächsten Veranstaltung?

Ja, genau. Wir haben jetzt unser monatliches Crypto-Bier. Ich freue mich schon auf den regen Austausch und die spannenden Vorträge. Übrigens ist jeder gerne eingeladen, sich auch zu beteiligen. 


Christoph Grau
Christoph Grau

Christoph Grau ist seit September 2018 bei ti&m tätig und verantwortet die Medienarbeit. Davor arbeitete er mehr als vier Jahre als Redaktor und später als stellvertretender Chefredaktor bei einem grossen Schweizer IT-Fachmagazin. Er studierte Chinawissenschaften und Geschichte an der Freien Universität Berlin.

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