05. April 2016

Wie „Joy“ das Einkaufserlebnis revolutionieren wird

Wie „Joy“ das Einkaufserlebnis revolutionieren wird

Nachdem das Jahr 2015 aus unserer Sicht als das Jahr des digitalen Portemonnaies zu Buche schlug, überlegten wir uns, wie wir die Akzeptanz des digitalen, bargeld- und kartenlosen Bezahlens an öffentlichen Verkaufspunkten fördern könnten. Geboren war die Idee einer virtuellen Registrierkasse, welche jegliche Art von digitalen Geldbörsen unterstützen würde.

Die ti&m garage ist legendär, soviel weiss man mittlerweile landauf und landab. Bevor jedoch eine gute Idee auf unseren Stellplätzen getunt wird, entspringt sie zunächst unseren Köpfen durch die Verschmelzung von Inspiration, Emotionen und technologischem Verständnis mit der Vorstellung, alles was denkbar ist möglich zu machen.  

Codename: ti&m paybox

Nachdem das Jahr 2015 aus unserer Sicht als das Jahr des digitalen Portemonnaies zu Buche schlug, überlegten wir uns, wie wir die Akzeptanz des digitalen, bargeld- und kartenlosen Bezahlens an öffentlichen Verkaufspunkten fördern könnten. Geboren war die Idee einer virtuellen Registrierkasse, welche jegliche Art von digitalen Geldbörsen unterstützen würde. Wir nannten diese Idee „Joy“ [Codename: ti&m paybox], weil mit dem Thema viele Emotionen verknüpft sind und wir denken, dass smartes Bezahlen einfach Freude bereitet.

Was zeichnet „Joy“ aus? „Joy“ ermöglicht und vereinfacht das Bezahlen an öffentlichen Verkaufspunkten vor allem dann, wenn der Einkauf schnell gehen muss und die Beschaffung dieser Güter zur täglichen Kultur gehört. Zum Beispiel, wenn Mann oder Frau auf dem Weg von A nach B kurz etwas Kleines wie ein Croissant, ein Kaffee oder etwas vom Take Away für Zwischendurch besorgen möchte.

Auf dem Weg von A nach B einkaufen – Wie funktioniert das genau?

Als Besitzer einer virtuellen Geldbörse wie zum Beispiel MasterPass von Mastercard, Paymit, TWINT, PayPal oder in Kürze auch Apple Pay, lädt man ganz einfach die „Joy“ App runter und registriert sich einmalig. Während des Registrationsprozesses wird die bevorzugte virtuelle Geldbörse ausgewählt und die Registration ist damit schon abgeschlossen.

Spannend ist dann bestimmt der erste morgendliche Besuch beim Coffee Shop oder Take Away. Bereits im Abstand von 50 Metern kann die „Joy“ App gestartet werden, wobei sich die App automatisch bei diesem Verkaufspunkt eincheckt und dem Nutzer eine Auswahl an verfügbaren Artikeln vorschlägt. Diese Artikel können durch einfaches Swipen hinzugefügt oder entfernt werden. Ist die Bestellung vollständig, wird der Checkout mit einem einzigen Klick abgeschlossen und es wird eine Bestätigung mit der eindeutigen Bestellnummer angezeigt. Die Bezahlung bzw. die Transaktion ist damit ebenfalls abgeschlossen. An der Theke wird dem Verkaufspersonal lediglich die Bestellnummer gezeigt, und vielleicht steht die Bestellung auch schon bereit und man kann sofort wieder los.  

„Joy“ revolutioniert das Einkaufserlebnis durch den sogenannten „In-App Zahlungsprozess“, vereint alle virtuellen Geldbörsen in einem einzigen Zahlungsmittel und bietet dadurch unbegrenzte Individualität. Dabei ist „Joy“ jedoch kein digitales Portemonnaie, auf das zuerst Geld geladen werden muss – zu diesem Zweck wird bei der Registration nämlich die bevorzugte, virtuelle Geldbörse ausgewählt, mit der „Joy“ den Zahlungsprozess durchführen soll.

Selbstverständlich steht ti&m dafür ein, dass sich „Joy“ im Detailhandel und an vielen Take Aways durchsetzen wird. Voraussichtlich diesen Sommer steht „Joy“ dann im App Store zum Download bereit und wir freuen uns darauf, das Einkaufserlebnis schon bald mit einem Schmunzeln verändern zu dürfen.


Andrea Filippelli
Andrea Filippelli

Andrea Filippelli ist Head Digital Payment bei ti&m. 

Ähnliche Artikel

Why Large Companies Need Small Garages
Why Large Companies Need Small Garages for Their Digitization Initiatives

Many established companies face the challenge of digitization and possible disruption by innovative startups or new market entrants.

find more information
Blog 1_Titelbild
AI ist gekommen um zu bleiben

Seit der Geburtsstunde des Computers hat der Mensch Programme entwickelt und perfektioniert. Fast immer mit dem Ziel effizienter zu werden und die Lebensqualität zu erhöhen. Die Informatik hat sich seither in viele Spezialgebiete aufgeteilt und jüngst ist ein neues Gebiet hinzugekommen: Die Künstliche Intelligenz oder kurz AI für das englische «artificial intelligence».

find more information
Digitalisierung total - die Vernetzung der Dinge
Digitalisierung total - die Vernetzung der Dinge

Editorial: 1 Milliarde PCs, 5 Milliarden Smartphones und geschätzt zwi­schen 50 und 100 oder mehr Milliarden vernetzte Dinge, das sind die prognostizierten Zahlen per 2020. Die neue Ausgabe vom ti&m special beleuchtet, inwiefern sich reale und virtuelle Welt immer mehr vermischen und welchen Einfluss FinTech-Unternehmen und Start-ups dabei haben.

find more information
Impressionen von der App Builders Switzerland
Impressionen von der ersten App Builders Konferenz der Schweiz

Die Schweiz hat mit der App Builders Konferenz einmal mehr bewiesen, dass sie ein iOS-Land ist. In diesem Artikel geht es um die Impressionen der „App Builders Switzerland 2016“, der ersten Schweizer Konferenz von Entwicklern für Entwickler in Europa.

find more information
201708_Lego
Es lebe der Spieltrieb!

Mit Elementen aus der Game-Industrie experimentieren nicht nur Wissenschaftler. Auch Marketingabteilungen versuchen, die Kundenbindung mit spielerischen Mitteln zu steigern.

find more information
Seifenblase 750x410
«Branding ist wie eine Seifenblase»

find more information