14. Mai 2017

In agiler Mission zum Mars

Agile Mission 750x410

Was haben Scaled Agile, Lego Mindstorm, ti&m Garagenbier und Pizza gemeinsam? Es sind die Zutaten für einen gelungenen Teamevent unter Führung des Agile Teams der ti&m.

Zielsetzung und Vorgehen

Ziel war es in 2.5 Stunden mit jeweils drei agilen Teams pro Gruppe einen Marsroboter zu bauen. Um diese Herausforderung zu bewältigen, wurde den unterschiedlichen Teameinheiten vermittelt, wie sie das Potential agiler Methodik (Geschwindigkeit, schnelle Anpassungsfähigkeit, hohe Kundenzufriedenheit) auch bei teamübergreifender Projektarbeit optimal nützen können.

Nach der Pizza-Stärkung wurden die internen Spiele offiziell eröffnet. Ausgestattet mit einem Lego Mindstorm Set, einem Planning-Board und unterschiedlichem Baumaterial erarbeiteten zwei Gruppen, bestehend aus einem Product Owner, einem Entwickler-Team, Modellbauern und Oberflächendesignern, die Marsroboter Namens «Destiny» und «Planet Raver». Iterativ tasteten sich die Teams an die alles andere als bescheiden definierten Marsroboter-Kriterien heran: Kurven fahren, Rückwärtsfahren, 45%-Steigungen überwinden, extreme Temperaturen von minus 100 bis plus 100 Grad Celsius aushalten und feindliche Planetenbewohner orten. Die letzten zwei Kriterien sind leider auf dem Prototype-Video nicht erkennbar.

Nach jeder Iteration wurden die erarbeiteten Produkte präsentiert und demonstriert, notwendige Anpassung am Vorgehen umgesetzt und die nächsten Aufgaben neu priorisiert.

Mars-Roboter im Einsatz: Vorstellung und Bewertung

Dank der agilen Vorgehensweise, anhaltender Motivation und Spionagearbeit beim gegnerischen Team konnten beide Teams einen funktionstüchtigen Prototyp präsentieren. Unglaubliche Steigungen wurden überwunden und anspruchsvolle Oberflächen scheinbar mühelos gemeistert. Im Anschluss an die Präsentationen bewertete die Jury beide Prototypen nach einem ausgeklügelten Kriteriensatz bestehend aus der korrekten Anwendung der agilen Methodik, des Erfolgsgrades auf dem Testparcours sowie dem Oberflächen- und Roboterdesign. Trotz der skandalösen Schlussbewertung zu Ungunsten von Destiny (subjektive Meinung eines Mitglieds des unterlegenen Teams) wurden alle Ziele des Events erreicht: Mit viel Spass und Konkurrenzkampf wurden die Vorteile des agilen Vorgehens auch bei teamübergreifenden Projekten mit jeder Iteration klarer für alle Teilnehmer, egal mit welchem Vorwissen man in den Abend gestartet war. Die Ergebnisse sprechen für sich.

 

Wollen Sie mit ihrem Team auf spielerische Art und Weise die Vorteile agiler Frameworks erkunden? Hier erfahren Sie mehr zu unserem Angebot: Scaling Agile Simulation mit Lego Mindstorms.


Christina Stödtner
Christina Stödtner

Christina Stödtner ist seit Jahren begeistert vom Thema Agilität und arbeitet bei ti&m als Scrum Master und Agile Coach. Mit Kunden und Kollegen arbeitet sie kontinuierlich an der Verbesserung von agiler Produktentwicklung. Christina studierte Business Informatics in Wien und hat Zertifizierungen für Scrum Master, Product Owner, und SAFe Program Consultant.

Ähnliche Artikel

2018_09_bewegende software-architektur
Bewegende Software-Architektur: Wie funktioniert Architekturarbeit in agilen Vorhaben?

Heutzutage gilt agile Softwareentwicklung als Erfolgsfaktor bei besonders innovativen und zeitkritischen Projekten durch ihre schnelle Reaktionsfähigkeit auf Veränderungen im Markt. Wie aber ist es möglich, die Software-Architektur so zu gestalten, dass der vermeintliche Widerspruch Nachhaltigkeit versus Agilität, nicht nur elegant gelöst wird, sondern sogar noch zu einer besseren Architektur führt.

Mehr erfahren
Gruppenbild Code Camp Cloud
Coding in the Clouds – das vierte ti&m code camp zum Thema Cloud

Beim vierten Code Camp von ti&m hat sich alles um die Cloud gedreht. 26 Entwickler kamen in den Flumserbergen zusammen, um dazu neue Lösungen zu entwickeln. In 30 Stunden Programmieren konnten die Teilnehmer so einiges erreichen.

Mehr erfahren
Header_artatwork
Wie Daten von ti&m zu Kunst werden

Am 27. September drehte sich bei ti&m einmal nicht alles um IT, sondern die Kunst stand im Zentrum. Bei «art@work» zeigte die Künstlerin Marie Schumann, wie sie ti&m-Daten in Kunst verwob.

Mehr erfahren
Framework 750x410
Zielgenau zum Erfolg mit modernen Methoden und Frameworks

Veraltete Software-Entwicklungsmethoden sind ein sicheres Rezept zum Scheitern. Dabei gibt es bekannte und bereits bewährte Methoden und Frameworks, die Abhilfe schaffen können. Ihr Motto: lieber nachfragen und testen anstatt Checklisten eines Managers abarbeiten.

Mehr erfahren
Zukunftstag_lead
Das war der Zukunftstag bei ti&m

Am Zukunftstag war in den Büros von ti&m in Zürich und Bern viel los. 47 Jungen und Mädchen waren zu Gast. In einem eintägigen Programm erfuhren sie, was die Arbeit in der IT so spannend macht.

Mehr erfahren